Telegrafenberg & Volkspark

Telegrafenberg
Der 94 m hohe Telegrafenberg verdankt seinen Namen einem 1832 auf ihm installierten optischen Telegrafen, dem vierten von insge-samt 61 Stationen der Strecke Berlin – Koblenz. Nach der Reichs¬gründung 1871 wurde der Berg Sitz wissenschaftlicher Institute: 1879 des Astrophysikalischen und 1890 des Meteorologischen Obser¬vatoriums, 1892 des Geodätischen Instituts. Heute firmiert er als »Wissenschaftspark Albert Einstein« und wird überwiegend vom Geo-Forschungszentrum Potsdam genutzt.
Nach wie vor zugegen ist das Astrophysikalische Institut, zu dem das Hauptgebäude mit drei Beobachtungskuppeln und das Refraktorge¬bäude mit dem viertgrößten Linsenteleskop der Welt gehören (Be¬sichtigung: Mai —Okt. Sa. und So. 11.00—18.00 Uhr). Bauliche Hauptattraktion aber ist der 18 m hohe, außergewöhnliche Einstein¬turm. Der in Ziegelbauweise ausgeführte, plastisch gestaltete Turm entstand zwischen 1919 und 1924 nach Plänen von Erich Mendel¬sohn zur Erforschung der von Einstein in der Relativitätstheorie prognostizierten Lichtkrümmung im Gravitationsfeld der Sonne und wird heute noch betrieben (Führungen bietet im Winterhalbjahr: Urania Verein, Tel. 03 31 / 29 17 41).
Volkspark
Das Bornstedter Feld war schon zu Preußens Zeiten Truppenübungs¬platz und blieb es auch bis zum Abzug der sowjetischen Truppen. Für die Bundesgartenschau 2001 wurde es als Erholungs- und Frei¬zeitpark wieder belebt. Zu großen Wiesenflächen und alten Bäumen gesellen sich Rosenbänder, Küchengarten, Riesenrutsche, Spielplätze, Skateranlage und die »Biosphäre Potsdam«, zur BUGA als hoch mo¬dernes, 200 m langes Gewächshaus erbaut und nun zur »Naturerleb¬niswelt« umfunktioniert, einer Mixtur aus Hightech-Museum und Tropenhaus (Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.00-18.00; Sa., So. und Fei. 10.00-19.00 Uhr).
Der Ortsteil Bornstedt liegt westlich und südlich des Volksparks. Auf dem Friedhof an der Ribbeckstraße sind u. a. Ludwig Persius (1803-1845), die Familie des Hofgärtners Johann Samuel Sello (1715-1787) sowie Peter Joseph Lenn6 (1789-1866) begraben. Ge¬denksteine erinnern an die Mitverschwörer des 20. Juli 1944 Hen¬ning von Tresckow und Ulrich Freiherr von Seil.
Am Bornstedter See liegt Krongut Bornstedt, 1846 nach einem Brand im italienischen Stil von Johann Heinrich Haeberlin wieder aufge- baut. Den Garten gestaltete Lenne. Das Mustergut des Kronprinzen- paares Friedrich Wilhelm und Victoria wurde restauriert und bietet nun außer einem Blick in die herrschaftlichen Räume einen Quer¬schnitt durch brandenburgische Handwerkstradition wie Brauerei mit Biergarten, Schnapsbrennerei, Glasbläserei, Töpferei, Zinngieße¬rei etc.

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