Archive for the ‘Potsdam’ Category

Telegrafenberg & Volkspark

Telegrafenberg Der 94 m hohe Telegrafenberg verdankt seinen Namen einem 1832 auf ihm installierten optischen Telegrafen, dem vierten von insge-samt 61 Stationen der Strecke Berlin – Koblenz. Nach der Reichs¬gründung 1871 wurde der Berg Sitz wissenschaftlicher Institute: 1879 des Astrophysikalischen und 1890 des Meteorologischen Obser¬vatoriums, 1892 des Geodätischen Instituts. Heute firmiert er als »Wissenschaftspark Albert […]

Sanssouci 3

Neues Palais Am Westende der Hauptallee baut sich das Neue Palais auf, der letzte und zugleich gewaltigste Schloss¬bau im Park, der als »Fanfaronade« (= Prahlerei) nach dem eben been¬deten Siebenjährigen Krieg Preu¬ßens Macht und Glorie zum Ausdruck bringen und die Vorstellun¬gen Friedrichs II. von einem repräsentativen Sommersitz erfüllen sollte. Die Bauarbeiten begannen 1763 unter Büring, […]

Sanssouci 2

Park von Sanssouci Obelisk und Obeliskportal, beide von Knobelsdorff, markieren den östlichen Beginn der Hauptallee. Die Hieroglyphen am Obelisken sind reines Schmuckwerk ohne Sinn; die Büsten am und beim Portal stellen römische Götter und Kaiser dar. Südlich des Obeliskportals ließ Friedrich Wilhelm I. den Marlygarten anlegen, ursprünglich Küchengarten und 1850 von Lenne in einen zauberhaften […]

Sanssouci

Die Geburtsstunde des wunderbaren Ensembles der Schlösser und Gärten von Sanssouci war am 5. April 1744, als Friedrich II. Order erteilte, den »Wüsten Berg« nordwestlich vor der Stadt, auf dem Friedrich Wilhelm I. bereits 1725 einen Küchengarten hatte anlegen lassen, zu einem Weinberg zu gestalten. Schon 1745 wurde mit dem Bau des Sommerschlosses begonnen, 1747 […]

Neuer Garten & Ruinenberg

Neuer Garten Der am Fuße des Pfingstbergs gelegene Neue Garten erstreckt sich auf 74 ha am Westufer des Heiligen Sees bis zum Jungfernsee. Schon im 18. Jh. wird das Terrain als »Weinberg des Königs« erwähnt. 1783 kaufte der Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm II. hier einen Weingarten mit Lusthaus, den er 1787 bis 1791, […]

Innenstadt 2

Vom Bassinplatz kommt man gleich ins Holländische Viertel, 134 wirklich bezaubernde Häuser, entstanden von 1732 bis 1742 in der Erwartung holländischer Einwanderer. Nach Plänen von Johann Boumann d. Ä. wurden vor allem fünfgeschossige Traufen- und drei-achsige Backstein-Giebelhäuser gebaut, geschmückt mit weißgrünen Portaldekorationen und Fensterläden. Sie sind heute liebevoll restau¬riert und haben allerlei Läden (viel Kunsthandwerk), […]

Innenstadt

Die nachfolgende Beschreibung der Potsdamer Innenstadt kann man als Rundgang absolvieren. Vom Potsdamer Hauptbahnhof, nun in das neue, gigantische Potsdam Center integriert, erreicht man in we¬nigen Minuten über die Lange Brücke den Alten Markt. Bis in die 1930er-Jahre hinein war der Alte Markt das Stadtzentrum on Potsdam. Hier ließ der Große Kurfürst 1664 bis 1670 […]

Babelsberg

Das östlich gelegene Babelsberg ist der flächenmäßig größte Stadtteil Potsdams und hat sich als Film- und Medienzentrum (wieder) einen Namen gemacht. Hauptsehenswürdigkeiten sind das in einem wun¬derschönen Park stehende Schloss Babelsberg und das ehemalige UFA-Gelände; wer länger bleiben möchte, kann sich noch die am Griebnitzsee gelegenen, einst von UFA-Stars bewohnten Villen in Neu-Babelsberg (S-Bahnhof Griebnitzsee) […]

SCHLÖSSER UND GÄRTEN & Alexandrowka

SCHLÖSSER UND GÄRTEN Die heute 129000 Einwohner zählende Stadt an der Havel, die sich hier zu Kanälen und Seen ausweitet, war Sommerresidenz der preußischen Könige und deutschen Kaiser und ist insbesondere mit Friedrich dem Großen verbunden. Noch immer schwingt in ihrem Namen ein »preußischer Unterton« mit. Seinem Kranz von Schlössern und Gärten verdankt Potsdam die […]